Besuch der Gedenkstätte Hadamar

„Mensch achte den Menschen“
Dieser Spruch steht auf dem Erinnerungsstein des ehemaligen Friedhofs der NS – Gedenkstätte Hadamar, in der Nähe von Limburg.
Am 14.06.2017 besuchte die Klasse 9 der Paul – Schneider – Schule, Oberbieber, Hadamar im Rahmen des Geschichtsunterrichts.
Dort wurden in den Jahren 1941 – 1945 annähernd 15000 Menschen mit Behinderungen, psychischen Erkrankungen und auffälligem Verhalten getötet.
Sie wurden getötet von Ärzten, die einen Eid geleistet hatten, menschliches Leben zu schützen, von Pflegepersonal und Schwestern.
Sie wurden getötet, weil ihr Leben nicht als wertvoll angesehen wurde, weil sie Kosten verursachten und nicht in die Vorstellungen der Nazis von einem „gesunden Deutschen“ passten.
Tief beeindruckt waren die Schüler von den Einzelschicksalen, deren Leben, Leiden und Sterben ihnen in der 3- stündigen Führung durch Frau Abel nahegebracht wurden, von der Gaskammer, dem Sezierraum und den Krematorien im Keller des noch immer verstörender Weise als Psychiatrie genutzten Hauses.
Es war für die meisten Schüler unfassbar, wie Menschen so etwas tun konnten.
Im Gästebuch gedachten die Schüler der Opfer.
Es ist wichtig, dass diese Geschehnisse nicht vergessen werden, dass man daran erinnert und dass derlei nicht wieder passiert.
„Mensch achte den Menschen“ –

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Klettern in der Teufelslay

Kletter-Abenteuer in der Teufelslay (am 12.September 2016). Ein wunderschöner Spätsommertag – wie geschaffen für ein Kletter-Abenteuer hoch oben in der Eifel. 7 Schüler der Klasse 4-5, 3 Lehrpersonen und eine Praktikantin machen sich auf den Weg zur Teufelslay bei Adenau. Leider vermiesen uns erst einmal gesperrte Straßen die Anfahrt; wir brauchen außergewöhnlich lange und haben leider viel zu wenig Zeit zum Klettern. Da heißt es, die Zeit so intensiv wie möglich zu nutzen, und das tun wir natürlich gerne. Unter der fachkundigen Anleitung unseres Erlebnispädagogen Bernd Schmidt werden alle mit Klettergurten und Helmen versorgt, mit einigen grundsätzlichen Sicherheitsregeln vertraut gemacht und dann wird es Ernst. Für die meisten der Schüler ist dies die erste Klettererfahrung im Fels, so dass die Aufregung groß ist. Aber oh Wunder – alle trauen sich und geben ihr Bestes. Nicht so einfach, die passenden Tritte und Griffe zu finden. Hier am Fels sind sie nicht so schön bunt markiert wie an der Kletterwand in der Halle. Aber wenigstens ein kleines Stück schafft es jeder hinauf. Noch mehr Mut braucht es, von der anderen Seite des Felsens bis auf den höchsten Fels zu klettern und sich dann bis ganz hinunter abseilen zu lassen. Da ist die tolle Aussicht von dort oben über die bewaldeten Höhen der Eifel Nebensache. Es erfordert eine ganz schöne Überwindung sich vertrauensvoll ins Seil zu hängen und die Hände vom Fels zu lösen. Umso schöner ist das Gefühl, es geschafft zu haben. Schade, dass die Zeit nicht reicht, um allen Schülern diese Erfahrung zu ermöglichen. Vielleicht bei einem nächsten Besuch hier in dieser „grünen Hölle”. 

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Skifreizeit vom 22.02-26.02.16

Ein besonderes Ereignis für die beiden Abschlussklassen 9a und 9b war in diesem Jahr die Skifreizeit ins Allgäu.

Pünktlich um 8:30 Uhr waren die zwei Busse in Oberbieber gepackt und die Reise konnte bei frühlingshaften Temperaturen beginnen.

Nach fünfstündiger Fahrt machten wir einen Zwischenstopp in Kempten, um die Schlüssel für unsere Unterkunft abzuholen.

Dann ging es noch 15 Kilometer durch das wunderschöne Allgäu, bis wir in luftiger Höhe unser Höfle in Ettlis erreichten.

Wir waren alle erstaunt, wie geräumig unsere Unterkunft war. Zwei großzügige Schlafräume für die Schüler, Waschräume, eine gut ausgestattete Küche, ein großzügiges Esszimmer und sogar ein Kaminzimmer mit einem riesigen Kachelofen, der unser Haus mit wohliger Wärme versorgte.

Im Untergeschoss befanden sich ein Tischtennisraum und noch weitere Waschräume.

Nachdem die Räumlichkeiten inspiziert waren, bezogen alle ihre Zimmer. Zum Verweilen verblieb jedoch nur wenig Zeit, da wir unsere Skiausrüstung noch abholen mussten.