Medienkompetenz

Let’s Go! 

Medienkompetenz bei uns : Einsatz der neuen Medien Computer und Internet im Rahmen individualisierten Lernens und individueller Förderung.

Sollen wir Schwierigkeiten aus dem Weg gehen ?

Von den Schülern wird zunehmend Methoden- und
Medienkompetenz erwartet. Dem muss auch das Angebot der Schule nachkommen.
Die Nutzung der Neuen Medien gehört zum pädagogischen Alltag an der Paul-Schneider-Schule.

Die Bedeutung, welche die Medienpädagogik heutzutage hat und die ihr zweifellos auf lange Sicht zukommen wird, ist im Zeitalter der Neuen Medien sehr offenkundig. Die Medien sind, zumindest in der Öffentlichkeit, allgegenwärtig. Sie faszinieren, irritieren und begleiten uns in unserem alltäglichen Leben und bestimmen unser Handeln und Denken vielleicht mehr, als wir selbst es wahrnehmen bzw. uns eingestehen können. In ihrer Vielfalt sind die neuen Medien nicht immer leicht zu handhaben und manchmal auch schwer zu durchschauen. Um es auf den Punkt zu bringen: Sie haben uns oft besser im Griff als wir sie. Wir werden, ob wir dies wollen oder nicht, von ihnen beherrscht. Dagegen hilft, zu lernen, dass wir sie, so weit es geht, unsererseits beherrschen und dass wir entscheiden können, wann und wofür wir sie nutzen, wie wir ihre technischen und praktischen, ihre kommunikativen und kreativen Möglichkeiten einsetzen und wo wir auf sie verzichten können. Diese Fähigkeiten zu lehren und dadurch Medienkompetenz zu vermitteln, ist unsere Aufgabe. Wir halten Unterrichtskonzepte für wichtig, die sowohl die gesellschaftlichen Entwicklungen als auch die neuen Erkenntnisse des Lernens einbeziehen.

Chancen für alle

 Die technischen Voraussetzungen für eine sinnvolle Nutzung der “neuen Medien” im Schulalltag sind bei uns geschaffen worden. Es sind die inhaltlichen Angebote, die Vorbehalte in der Nutzung des Internet abbauen und den Zugang zu den neuen Medien als neue Lernumgebung erleichtern sollen.

Mit Unterstützung beispielhafter Neuer Medien kann generell nachhaltiger gelernt werden, können wichtige oder zukunftsorientierte Bildungs-Ziele oder Kompetenzen oder Schlüsselqualifikationen umfassender erreicht werden und können neue, zukunftsorientierte Ziele erreicht werden, die ohne diese Medien nicht oder kaum erreichbar sind. Dieser mögliche Qualitätszuwachs schließt nicht aus, dass das Lernen auch effektiver wird.

Dass Medienkompetenz nicht so einfach zu haben ist, ist in den letzten Jahren immer deutlich geworden. Auch wenn sie schwer zu definieren und zu greifen ist, erscheint es doch plausibel, dass es für Kinder und Jugendliche in Zukunft wichtig sein wird, über eine derartige Kompetenz zu verfügen.

Die Möglichkeit, Medien selber zu produzieren und zu gestalten eröffnet den Weg zu neuen Lernformen und Motivationen: z.B. Wenn es durch entdeckendes Lernen für Schüler sinnvoll erscheint, sich einen Stoff zu erarbeiten, ist die Motivation eine andere, als wenn es nur um eine gute Note geht. Aber auch für die Lehrenden bieten sich vielfältige Möglichkeiten. Nicht selten enthält das tägliche Fernsehprogramm unterrichtsrelevantes Material, das die Qualität uns Aktualität von Schulbüchern etc. manchmal sogar übertrifft.

Wer nicht handelt wird be-handelt !

Kindern, die noch keinen Computer-Zugang in ihrem privaten Umfeld haben, soll größtmögliche Chancengleichheit gewährt werden, indem wir ihnen die Nutzung in der Schule ermöglichen.

 Unsere Gesellschaft hat sich mit großer Geschwindigkeit hin zur Informationsgesellschaft entwickelt. Dies steht in engem Zusammenhang mit

den neuen Medien Computer und Internet. Die Kinder, die wir unterrichten, und ihre Familien sind Teil dieser Gesellschaft und Entwicklung. In zunehmendem Maße nutzen sie zuhause solche Medien, verändern ihre Gewohnheiten und Ansichten. Zukünftige Anforderungen an sie werden von den Medien geprägt, neue oder veränderte Berufsbilder entstehen. Wollen wir von der Lebenswirklichkeit unserer Schüler und Schülerinnen ausgehen und sie dort abholen, wo sie stehen, gilt es das zu berücksichtigen.

Daher integrieren wir die neuen Medien als eine weitere Kulturtechnik zu Lesen, Schreiben und Rechnen in den täglichen Unterricht.

Die Schüler/innen sollen mit Eintritt in die Sekundarstufe auf Grund ihres Basiswissens und ihren Erfahrungen im Umgang mit neuen Medien und in Projektarbeit in möglichst allen Fächern fähig sein, Computer sinnvoll im Rahmen von eigenständiger und selbstverantwortlicher Teamarbeit zur Beschaffung, Interpretation, Auswahl und Darstellung von Information zu nutzen.

Medienkompetenz ist insbesondere auch unabdingbare Voraussetzung beruflicher Perspektiven in sämtlichen Bereichen der Arbeitswelt In einer Zeit des sich zunehmend dynamisch entwickelnden Wissens ist Medienkompetenz die entscheidende Grundlage lebenslangen Lernens.  Angesprochen sind in besonderer Weise die institutionelle Bildung und die Förderung der Schlüsselkompetenzen der Schülerinnen und Schüler.